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Kinderkirche am 11.September 2011

im Lütetsburger Park



Nach dem Sintflut-Sommer auf die Arche Noah“

Bereits die Vorbereitung zur Kinderkirche einige Tage zuvor hat dem Kinderkirchenteam um Pastor Wolfgang Weth viel Spaß gemacht!

Zusammen mit Herrn Heckle, dem Parkverwalter, ging es quer durch den Park zur kleinen Kapelle, wo wir die örtlichen Gegebenheiten in Augenschein nehmen konnten.

Die Fahrt mit dem kleinen Trecker durch den Park war toll !!

Der Innenraum der Kapelle ist wunderschön, wir freuen uns schon sehr auf den Gottesdienst!

Dann ist s endlich so weit!

Mit zwei Bollerwagen, die mit Sitzkissen, Gitarre, einer Holzarche und diversem Equipment beladen sind, pilgern die Mitarbeiter durch den Park zur Kapelle um alles für die Kinderkirche herzurichten. Einige Mitarbeiter des Grafen zu Inn- und Knyphausen haben bereits Bänke und Stühle aufgestellt. Beim Einsingen der Lieder bemerken wir begeistert die tolle Akustik in der kleinen Kapelle, einige Parkbesucher werden vom Gesang angelockt und gucken neugierig um die Ecke.

Pastor Weth macht sich auf den Weg zum Parkeingang um die Gottesdienstbesucher dort abzuholen, wir warten und hoffen auf viele Teilnehmer!

Da kommen sie!!

Jede und Jeder sucht sich ein Plätzchen, für die Kinder liegen genug Kissen rund um die schöne Holzarche bereit.

Wie immer beginnen wir unsere Kinderkirche mit einem ganz besonderen Anfangsvotum und dem Lied: „Wir klatschen mit den Händen!“

Nach einem Gebet beginnt Pastor Weth die Geschichte von der Arche Noah zu erzählen und lädt alle Erwachsenen und Kinder dazu ein, bei dieser Erzählung mitzuspielen.

Aber bevor es richtig losgeht, singen wir noch ein gemeinsames Lied: „Menschenkinder auf Gottes Erde“, welches sich als der Ohrwurm des Tages entpuppt.

Wir hören, dass allein Noah und seine Familie ein gottgefälliges Leben führten. Deshalb bekam Noah von Gott den Auftrag, eine Arche zu bauen, ein riesengroßes Schiff, auf dem Noah, seine Frau und seine drei Söhne mit ihren Frauen, sowie jeweils ein Paar von allen Tieren auf der Erde Platz haben sollten.

Für all diese Menschen und Tiere musste natürlich jede Menge Futter herbeigeschafft werden – dabei können die Kinder helfen!!

Eicheln, Blätter, Bucheckern... davon findet man zur Zeit genug im Park!

Schließlich sind genug Vorräte herangeschafft worden, die Tiere und Menschen können die Arche betreten.

Kaum sind alle an Bord, da beginnt es zu regnen. Die Arche wird fest verschlossen und die Wasserfluten beginnen zu steigen.

Jetzt steigen alle Gottesdienstbesucher ein in unsere „Arche“. Ein rotes Seil bildet die Bordwand. Gemeinsam schwimmen wir durch den Park und weil die Fluten immer höher steigen, klettern wir auf den nahe gelegenen Hügel.

Oben angekommen hören wir den Rest der Geschichte, wie Noah einen Raben und Tauben aussandte, bis eine von ihnen mit einem frischen Zweig im Schnabel zurückkehrte. Das war das Zeichen, dass es bereits wieder trockenes Land auf der Welt gab. Einige Tage später konnten Noah, seine Familie und alle Tiere die Arche verlassen.

Noah dankte Gott dafür, dass die Flut endlich vorüber war und Gott stellte einen bunten Regenbogen an den Himmel, das Zeichen für den neuen Bund, den er mit den Menschen geschlossen hat:

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“

Mit einem gemeinsamen Schwungtuchspiel fühlen alle noch einmal die große Flut und den Hoffnung spendenden Regenbogen nach.

Zum Abschluss der Kinderkirche versammeln sich noch einmal alle in der Kapelle.

Nach dem Gottesdienst gab es noch ein fröhliches Miteinander im wunderschönen Schlosspark, bevor man gemeinsam den Rückweg antrat.

Das war eine tolle Kinderkirche, die Mitarbeitern und Gottesdienstbesucher ganz viel Spaß gemacht hat!

Herzlichen Dank an die Familie des Grafen zu Inn- und Knyphausen,
dass wir ihren wunderschönen Park nutzen durften!

Den Termin für die nächste Kinderkirche finden sie zu gegebener Zeit im Ansgari Boten und auf dieser Homepage in der Gottesdienstliste

Im nächsten Jahr wird es sicherlich wieder eine „Open-Air-Kinderkirche“ geben!



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