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Eindrücke vom

5. Ostfriesischen Kirchentag in Norden

Seit Monaten DAS Gesprächsthema in vielen ostfriesischen Kirchengemeinden.....und schon wieder vorbei!

Oder doch nicht?

Jedenfalls musste zuerst viel geplant, bedacht und nicht zuletzt aufgebaut werden!

Zum Beispiel im „Himmelszelt“, dem Zentrum für Kinder.

Und natürlich auch im Hager Gemeindezelt auf der Kirchenmeile.

Für die Dekoration waren viele bunte Wolken entstanden, auf denen verschiedene Gruppen und Kreise sich vorstellten.

Freudige Erwartung bei weniger...

...und bei sehr offiziellen Teilnehmern.

Um 18.00 Uhr war es so weit:

Am stimmungsvollen Eröffnungsgottesdienst nahmen 2000 Menschen teil.

Die Predigt hielt Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, Ministerpräsident Christian Wulf und Nordens Bürgermeisterin Barbara Schlag sprachen Grußworte.

Weiterhin wirkten Diakon Klaas Grensemann und Team, Superintendent Dr. Helmut Kirschstein, ,Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, Präses Hilke Klüver, Pastorin Claudia Kurrelvink, Pastorin Dr. Vera Christina Pabst, Pastorin Angelika Scheepker, Pastor Holger Schmidt, Tomma Zobel, Pastorin Etta Züchner mit.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Ev. -ref. Landesbläserensemble unter der Leitung von Helga Hoogland und dem Projektchor unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Thiemo Janssen begleitet.

Ab 19.00 Uhr traf man sich zum Abend der Begegnung auf der Kirchenmeile, auf der sich über hundert verschiedenen Gemeinden,Vereine und Verbände vorstellten.

Im Hager Gemeindezelt wurde das 1. Hager Kochbuch vorgestellt und sogar ein Gericht daraus serviert:

Stampsel.

Der Erlös aus dem Verkauf dieses Kochbuchs geht in die Sankt Ansgari Stiftung Hage ein.


 




Von Mitgliedern des Seniorenkreises zubereitet und von Erwien Garrelts unter den kritschen Blicken seiner Frau fachgerecht angebraten, fand dieses einfache Kartoffelgericht reißenden Absatz.

Nach genau 90 Minuten war der aus einem Zentner Kartoffeln zubereitete Kartoffelteig restlos aufgegessen!

Wohlverdiente Pause!

Aber auch das Kochbuch, das an diesem Abend erstmals erhältlich war wurde von vielen Menschen gekauft.

Die Besucher des Hager Zeltes konnten auf der Silhouette der St. Ansgari Kirche einen Fingerabdruck hinterlassen.

Das taten viele Menschen im Laufe des Kirchentages, einer der ersten war Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr.

Viele Hager waren da...

...auch ehemalige.

Wer mochte konnte auch Kaffee, Wasser oder Saft trinken,...

...flanieren,...

...sich begegnen...

...oder sich an den umliegenden Ständen amüsieren....

 

Der Organisator der Kirchenmeile, Pastor Albertsmeier, und Superintendent Dr. Kirschstein freuen sich über den gelungenen Start des Kirchentags.

Am späten Abend folgte nach ein paar technischen Problemen der Auftritt der „Allee der Kosmonauten“

Das Programm am Sonnabend begann um 9.30 Uhr mit Bibelarbeiten in den verschiedenen Zentren und auf den Bühnen.

Beziehungsweise deutlich früher, denn viele Stände mussten aufgebaut und eingerichtet werden.

Die Hager Band Trostbrot bereitete sich auf ihren musikalischen Einsatz im „Himmelreich“ vor. Hier folgten eine Bibelarbeit mit der ehemaligen Landessuperintendentin Oda-Gebbine Holze-Stäblein und eine Podiumsdikussion zu aktuellen Gesetzesänderung im Unterhaltsrecht.

In allen Zentren und auf den Bühnen wurde bis zum Abend ein buntes und inhaltsreiches Programm geboten.

Hier gibt es ein paar Eindrücke von den Geschehnissen im und um das Kinderzelt:


 


 

Aufbauen für Daniel Kallauch...

...und Willibald Spaßvogel.

Und abrocken mit modernen christlichen...

...Liedern für Kinder!

Und wer genug von all dem Trubel hatte, konnte sich hier zurückziehen.

und dann weitertoben.

Beim Hager Zelt herrschte die ganze Zeit reger Betrieb.

Der Gitarrenchor kam vorbei...

Das Kirchenbild wurde immer bunter.

 

Am frühen Nachmittag gab es einen weiteren Programmpunkt. Alle Mütter und Väter, die in den letzten 21 Jahren in Hage den Vorkonfirmandenunterricht nach dem „Hoyaer Modell“ mitgestaltet haben waren zu einer Begegnung mit Hans-Wilhelm Hastedt, dem „Erfinder“ dieser Form des Vorkonfirmandenunterrichtes eingeladen.

Herr Pastor i.R. Hastedt erzählte, wie es zu diesem Unterrichtmodell kam. Musikalisch untermalt wurde dieses Treffen vom Gitarrenchor. Einige „Ehemalige“ erzählten von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und der Bedeutung des Unterrichtes und der Vorbereitungstreffen für ihren Glauben.

Später kamen auch noch viele Senioren aus unserer Gemeinde vorbei, um mit Herrn Hastedt über „Konfitje – Gestern und Heute“ zu sprechen.

Ein wenig rustikal ging es schon zu, mit Tee aus Plastikbechern und Krintstuut auf der Hand...

Für den musikalischen Rahmen sorgte hier der Posaunenchor.

Wer Lust hatte konnte einen Blick auf unsere Homepage werfen.

Oder einfach über die Kirchenmeile schlendern.

Mal kurz „zusammenbrechen“...

...klönen...

...Kaffee trinken...

...Spuren hinterlassen...

...nach seiner Frau suchen...

...die Füße hochlegen...

...zu dem tollen Sarah Kaiser Konzert auf der Hauptbühne gehen...

...oder doch noch mal beim Hager Zelt vorbeikommen und ein Kochbuch kaufen.

...oder „in Nesse“ klütern.

Gegen 20.00 Uhr wurde es deutlich ruhiger auf der Kirchenmeile, und als unsere Nachbarn schon auf den Koffern saßen, begannen auch wir einzupacken.

 

Vom Kirchplatz in Hage fuhr um 9.30 Uhr ein Bus zur Abschlußveranstaltung des OKT, ein Angebot von Willi Dirks, von welchem nur wenige Gebrauch machten...

...einige fuhren lieber mit dem Fahrrad.

Der Abschlußgottesdienst war noch besser besucht als die Eröffnung des Ostfriesischen Kirchentags.



Die Predigt wurde (in Platt) gehalten von Kirchenpräsident Jann Schmidt.

Weiterhin wirkten Kirchenkreisjugenddiakon Klaas Grensemann und Team, Superintendent Dr. Helmut Kirschstein, Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, Präses Hilke Klüver, Pastorin Claudia Kurrelvink, Diakon Bernhard Noormann, Pastorin Dr. Vera Christina Pabst, Elke Postma,Pastor Jürgen Sporre, Pastorin Marita Sporre mit.

Musik: Projektchor Bläser unter der Leitung von Pastor Andreas Bartels, Band Indicate.

Natürlich wurde auch diese Veranstaltung professionell dokumentiert.

Das Landesbläserensemble bot einen beeindruckenden Anblick und ein ebensolches Klangerlebnis...

...und wenn man genau hinsah, konnte man auch das eine oder andere bekannte Gesicht entdecken.



Zum Ende des Gottesdienstes gab es von den beiden Geschäftsführerinnen des 5. Ostfriesischen Kirchentags, Frau Pastorin Dr. Vera C. Pabst und Frau Pastorin Claudia Kurrelvink, noch einen Ausblick auf den Kirchentag 2009 in Bremen.

Irgendwie machte sich auch ein wenig Wehmut breit, nach der langen Zeit der Vorbereitung ist ein Wochenende doch schnell vorbei.

 

Es kam noch einmal richtige Feierstimmung auf, aber wir mussten zurück zum Bus.

Da bleibt noch die Eingangsfrage:

Alles vorbei?

Es gab so viel Anregendes, Anrührendes, Aufmunterndes, Aufforderndes,

Bewegendes, Bewußtmachendes,

Christen.....

Was bleibt?

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