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Kinderkirche
am 10. Dezember 2006
in der St. Ansgari Kirche Hage

Nik'laus, Nik'laus komm in unser Haus...“

 

Am 6. Dezember war Nikolaustag. Für alle Kinder der Tag in der Adventszeit. Aber wer füllt denn nun die Teller oder Stiefel mit all den leckeren Sachen? Der Weihnachtsmann? Der Nikolaus? Gab es den Nikolaus wirklich? In diesem Gottesdienst für die Kleinen und ihre Eltern sind wir dieser Frage nachgegangen.

Mit Pastor Wolfgang Weth reisten wir zurück in das 4. Jahrhundert n. Chr., nach Kleinasien, in die Hafenstadt Myra (das heutige Antalya in der Türkei).



Die Bevölkerung von Myra leidet unter einer schlimmen Hungersnot, deshalb wurde im fernen Ägypten Getreide eingekauft. Jeden Tag kommen viele Menschen zum Hafen und halten Ausschau nach den Schiffen, die Rettung bringen sollen



.

Sorge und Verzweiflung sind groß, die Menschen wenden sich an ihren Bischof, Nikolaus von Myra. Dieser ermuntert sie und stärkt ihr Vertrauen. „Gott wird uns helfen !“

Und tatsächlich, eines Tages zeigen sich Schiffe am Horizont, die Getreideschiffe sind endlich da.

Doch plötzlich blockiert ein Piratenschiff die Hafeneinfahrt, ein Boot wird zu Wasser gelassen, ein Pirat kommt an Land und und stellt seine unglaublichen Forderungen für die Durchfahrt der Getreideschiffe:

Erst wenn Ihr mein Schiff bis obenhin mit Gold angefüllt habt, dürfen die Schiffe aus Ägypten in den Hafen.“

Sofort bringen die Bürger all ihren Schmuck und all ihr Geld, doch der Pirat ist noch nicht zufrieden.


 

Für jedes fehlende Pfund Gold müsst Ihr mir eines Eurer Kinder geben. Als Sklaven werden sie mir viel Geld einbringen“

Die Bürger von Myra sind entsetzt, aber bald werden auch andere Stimmen laut:“Gebt ihm doch ein paar Kinder, sonst müssen wir alle verhungern !“

Da tritt Bischof Nikolaus vor: „Die Kinder bleiben hier ! Ich gebe dir den gesamten Kirchenschatz, wenn Du die Kinder in Ruhe lässt.“

Eine große Kiste, voll mit Geld,goldenem Geschirr und anderen Reichtümern wird herbei geschleppt.

Mit dieser Beute sind die Piraten zufrieden, sie geben die Einfahrt in den Hafen frei, die Getreideschiffe aus Ägypten können anlegen. Die Kinder von Myra wurden vor der Sklaverei bewahrt und alle haben wieder genug zu Essen.


 

Das ist nur eine von vielen guten Taten, die Nikolaus von Myra zugeschrieben werden, der auf allerlei Umwegen schließlich zum allseits bekannten rot-weißen Weihnachtsmann mutiert ist.

Mit einer kleinen Bastelei schicken die Kinder den Weihnachtsmann wieder „back to the roots“, mit Mitra, Bibel und Bischofsstab wird er wieder zum Nikolaus.

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