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Das waren sie, die

Thema war der Prophet Elia, der vor ca. 2800 Jahren von Gott mit der schwierigen und gefährlichen Aufgabe betraut wurde, das Volk Israel und allen voran den wankelmütigen König Ahab, wieder auf den rechten (Glaubens-) Pfad zu bringen.

Alles fertig, jetzt können die Kinder kommen!

Zuerst gab es noch skeptische Gesichter.....

..aber auch ein paar „alte Hasen“, die sich einfach darauf freuen, dass es losgeht.

Jeden Morgen traf man sich im Saal, zum Kinder zählen, Singen, und um die Geschichten aus dem Leben des Elia zu hören.

Diese Geschichten wurden von den Mitarbeitern in Spielszenen dargestellt.

Am ersten Tag, der unter dem Motto „Mein und Dein“ stand, hörten wir, wie König Ahab sich, mit Hilfe seiner herrschsüchtigen Frau Isebel, unrechtmäßig den Weinberg des Bauern Nabot aneignet und diesen dafür verleumden und sogar töten lässt.

Isebel war es, die Ahab dazu verleitete, eine fremde Gottheit, den kanaanäischen Fruchtbarkeitsgott Baal, anzubeten. Von ihr stammte auch der gemeine Plan gegen Nabot. Und obwohl Ahab weiß, dass er Unrecht tut, lässt er sich von ihr verleiten.

Elia erfährt von dem Verbrechen, er stellt Ahab zur Rede, gerade als der fröhlich in „seinem“ neuen Weinberg lustwandelt.

Danach begaben sich alle Kinder, nach Klassen sortiert, in ihre Gruppen, wo sie Kennenlernspiele spielten, Namensschilder bastelten und sich nochmal mit dem Inhalt der Geschichte beschäftigten.

Nach der Gruppenphase gab es jeden Tag einen leckeren kleinen Imbiss und etwas zu trinken.

Und weil das Wetter so wunderschön war, gingen alle noch ein bisschen zum Toben in den Gemeindehausgarten.

Zum Abschluss des Tages kamen alle wieder im Saal zusammen, um noch einmal miteinander zu singen und zu beten.

Der Ablauf des zweiten Tages war ähnlich, es gab natürlich einen neue Geschichte: Elia, der von den Soldaten König Ahabs verfolgt wird, versteckt sich auf Gottes Geheiß am Bach Krit. Dort wird er von Raben mit Brot und Fleisch versorgt.

Elia hatte dem König eine Dürrezeit angekündigt, die so lange anhalten würde, bis er und das Volk sich wieder zu Gott bekennen.

Nach der Spielszene, begannen die Kinder in den Gruppen mit ihren Bastelarbeiten. In den 1. und 2. Klassen wurden Trommeln, in den 3. und 4. Klangspiele hergestellt.

Zum Teil erwiesen sich die Bastelarbeiten als recht widerspenstig, da kam die Frühstücks- und Spielpause gerade recht...

Im Abschlussplenum kam noch einmal einer der Raben vorbei geflattert...

Am dritten Tag kam es dann zum Höhepunkt der Auseinandersetzungen zwischen Elia, Ahab und den Priestern des fremden Gottes Baal.

In einer endgültigen Machtprobe zwischen Gott und Baal zeigte Gott seine Macht, Ahab und das Volk Israel bekannten sich zu ihrem lebendigen Gott, und endlich begann es wieder zu regnen.

Die Geschichte wurde im Wesentlichen vorgelesen, denn bei ihrer Darstellung am 4. Tag und im Abschlussgottesdienst am Ostermontag sollten die Kinder selbst wichtige Rollen spielen.


 


Während der Gruppenphase wurden die Bastelarbeiten fertiggestellt. Danach spielten alle bei einer Schatzsuche mit, über deren Verlauf die Kinder selbst entscheiden mussten.

Manche Schatzsucher mussten im Laufe des Spieles feststellen, dass ihre Entscheidungen sie nicht zum Super-Riesenschatz, sondern nur zum Resteschatz geführt hatten....

Die Enttäuschung legte sich aber wieder: Neben einer Frühstücksdose fand jeder eine nette Kleinigkeit für sich in der Schatzkiste!

Aber schließlich war es geschafft! Alle Schätze gehoben. Alle Trommeln und Klangspiele (KlimBims) fertig!

Am vierten Tag wurde es noch einmal richtig spannend, nachdem morgens, vor dem Eintreffen der Kinder alle Vorbereitungen wie...

...Gemüse schnitzen...

...und spontane Kostümproben...

...erledigt waren.

 

Nach dem Anfangsplenum (und einem letzten Mal Kinder zählen) ging es rüber in die Kirche. Üben für den Abschlussgottesdienst!

Alle Kinder hatten beim Spiel um die Machtprobe auf dem Berg Karmel eine Aufgabe.

Nach zwei erfolgreichen Probedurchläufen kehrten alle ins Gemeindehaus zum obligatorischen „Letzter KiBiTag-Picknick-Fest“ im Saal zurück.

Noch mal gemütlich essen und singen, und schon waren die Kinderbibeltage vorbei.


Das Mitarbeiterteam ist während der Vorbereitung und Durchführung der Kinderbibeltage zusammengewachsen, alle klappte wunderbar, die Stimmung war fröhlich und entspannt.

Aber halt, das war es eben doch noch nicht....


Da fehlt ja noch der Abschlussgottesdienst am Ostermontag!

Mit Bewegungsliedern, die während der KiBiTage eingeübt wurden....

...und der Wiederholung der Geschichten, die die Kinder an den ersten beiden Tagen im Gemeindehaus gehört hatten.

Die Geschichte von Nabots Weinberg....

...und die Geschichte von der drohenden Dürre, die Elia prophezeite.

Zwischendurch mal wieder ein Lied...

Und schließlich der Showdown auf dem Karmel:

Elia fordert Ahab und die 450 Baalspriester, die in Israel leben, zu einer Machtprobe zwischen Gott und Baal heraus.

Erzählt wurde die Geschichte als eine Mischung aus Spielszenen, Erzähltext und Liedstrophen zur Melodie des bekannten Liedes „Ring of Fire“ von Johnny Cash.

Pastor Wolfgang Weth, der durch den Gottesdienst führte, fungierte als Ersatz des „Man in Black“ Johnny Cash, die Kinder der 4. Klassen brillierten als Chor.

Mitarbeiter und Kinder aus den 2. und 3. Klassen spielten die 450 Baalspriester (man beachte das Schild).

Die Kinder aus den 1. Klassen hatten eine eigene wichtige Funktion, die sich später noch zeigen wird...

Zu den Geschehnissen auf dem Berg Karmel:

Elia wirft Ahab und dem Volk Israel vor, dass es sich nicht zwischen Gott und Baal entscheiden will. Durch eine Machtprobe will er Gottes Stärke unter Beweis stellen und die Menschen so zur Umkehr zu Gott bewegen.

Elia fordert die Baalspriester heraus: „Ihr opfert eurem Gott einen Stier als Brandopfer, ich werde das gleiche für meinen Gott tun, aber das Feuer auf dem Altar wird nicht angezündet. Wir beten darum, dass Gott das Opfer annimmt und das Feuer selbst durch einen Blitzstrahl („Die Feuersäule“) entzündet.

Die Baalspriester geben sich alle Mühe, sie singen, beten und tanzen den ganzen Tag, bis sie müde werden, aber nichts geschieht.

Schließlich müssen sie aufgeben und Elia ist an der Reihe:

Er lässt sogar Wasser über den Altar gießen, bis das Holz darauf völlig durchnässt ist. Erst danach beginnt er zu beten:

Vom Himmel kam ein Feuerstrahl, direkt auf den Altar.

Nur Rauch und Asche blieben wo Elias Opfer war.

Und sie brennt, brennt, brennt,

die Feuersäule,

die Feuersäule.

Dargestellt wurde das Feuer durch die Kinder der 1. Klasse, die sich die ganze Zeit still und leise hinter dem Altar versteckt hatten.

Nun war klar, dass Gott allein alle Macht besitzt, das Volk fällt voll Ehrfurcht auf die Knie und betet Gott an.

Alle haben ihre Rollen super gespielt, es hat prima geklappt!

Apropos „Super“:

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter und Pastor Weth, sowie an den Förderverein für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Kirchengemeinde Hage.

Imke Hoefer-Aeils

Bericht aus dem Ostfriesischen Kurier vom 11.April 2009

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